In der Regel werden bei uns die Kinder in den ersten paar Monaten getauft. Damit kommt zum Ausdruck: Gott liebt den Menschen, ohne dass dieser vorgängig etwas dazu beitragen muss.

Da die Taufe immer auch eine Antwort seitens des Getauften erfordert, ist die religiöse Erziehung durch die Eltern und die Paten von entscheidender Bedeutung. Wir versuchen die Eltern in ihrer Aufgabe durch die Abgabe der Elternbriefe zu unterstützen. Eine erste Möglichkeit den Glauben in einem grösseren Rahmen zu erleben sind die regelmässigen Familiengottesdienste und die Fiirä mit dä Chlinä, die vom Elternzirkel angeboten werden.

Ablauf der Kindertaufe
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ABLAUF DER TAUFE

 

 

Am Portal

 

BEGRÜSSUNG

 

 

 

In den Bänken hinter dem Kreuzgang

 

BEFRAGUNG NACH DEM WILLEN DER ELTERN UND DER PATEN

 

LESUNG AUS DER HL. SCHRIFT UND KURZE PREDIGT

 

KREUZZEICHEN

 

Das Kreuz ist Zeichen des Sieges Christi über die Sünde und das Böse

 

ANRUFUNG DER HEILIGEN UND FÜRBITTEN

 

Fürbitten können selber formuliert und vorgetragen werden.

 

GEBET UM BEWAHRUNG VOR DEM BÖSEN

 

SALBUNG MIT KATECHUMENENÖL AUF DIE BRUST DES KINDES

 

Katechumenenöl = Schutz vor den Anfechtungen des Bösen

 

 

 

In der Taufkapelle

 

LOBPREIS UND ANRUFUNG GOTTES ÜBER DEM WASSER

 

Segnung oder Dank für das Taufwasser

 

Wasser bedeutet: LEBEN – REINIGUNG - FREUDE

 

 

 

ABSAGE UND GLAUBENSBEKENNTNIS

 

T.:                 Widersagen Sie dem Bösen, um in der Freiheit der Kinder Gottes lebenzu können?

 

E. + P.:        Wir widersagen.

 

T.:                 Widersagen Sie den Verlockungen des Bösen, damit es nicht Macht über Sie gewinnt?

 

E. + P.:        Wir widersagen.

 

T.:                 Widersagen Sie dem Satan, dem Urheber des Bösen?

 

E. + P.:        Wir widersagen.

 

T.:                 Glauben Sie an Gott den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des             Himmels und der Erde?

 

E. + P.:        Wir glauben.

 

T.:                 Glauben Sie an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, der geboren ist von der Jungfrau Maria, der gelitten hat und begraben wurde, von den Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?

 

E. + P.:        Wir glauben.

 

T.:                 Glauben Sie an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?

 

E. + P.:        Wir glauben.

 

GLAUBENSBEKENNTNIS

 

TAUFE

 

T..           N. ich taufe dich im Namen des Vaters – und des Sohnes – und des Heiligen Geistes.

 

Salbung mit Chrisam

 

Chrisam=Zeichen der Würde aber auch des Auftrages als Gotteskind

 

ÜBERREICHUNG DES WEISSEN KLEIDES ODER ALLENFALLS HINWEIS.

 

Weisses Kleid=Zeichen für das neue Leben

 

ÜBERGABE DER BRENNENDEN KERZE

 

Zeichen des Glaubens, der das Leben des Christen erleuchtet. Andere Kinder können ihre eigene Taufkerze mitbringen.

 

EFFATA-RITUS

 

Effata=Öffne dich! Ohren und Mund werden berührt mit der Bitte, dass der Täufling das Wort Gottes vernimmt und das Lob Gottes verkündet.

 

 

 

Vor dem Chor

 

VATER UNSER – GEBET DES HERRN

 

Jetzt ist der Täufling wirklich Kind Gottes und dürfte Gott seinen Vater nennen. Wir tun das jetzt stellvertretend.

 

SEGNUNG DER MUTTER, DES VATERS UND ALLER ANWESENDEN GLÄUBIGEN

 

 

 

Vor dem Marienaltar

 

MUTTERGOTTESLIED

 

 

 

Gott ist die Liebe –

 

Gott ist dreifaltig

 

Gott ist die Liebe. Dieser Satz stammt nicht von einem Philosophen, sondern von Johannes dem Evangelisten, der als einziger der Apostel unter dem Kreuz ausharrte und gesehen hat, wie sehr Jesus die Menschen liebte. Johannes hat uns auch den wichtigen Satz Jesu überliefert: ICH UND DER VATER SIND EINS. Durch wen sind Vater und Sohn (Jesus) eins? Durch den HEILIGEN GEIST

 

Und schon haben wir die HLST. DREIFALTIGKEIT

 

Gott ist dreifaltig oder dreieinig. Das hat Konsequenzen.

 

  1. Würden die drei göttlichen Personen einander nicht mehr lieben, dann würde Gott auseinanderfallen, das heisst zu existieren aufhören.

  2. Weil Gott vollkommene Gemeinschaft ist, braucht er auch niemand von draussen, weil es ihm langweilig wäre. Gott hat also die Welt geschaffen aus LIEBE! Wir sind also nicht Produkte des Zufalls.

  3. Somit können wir auch sagen, dass Gottes Sohn nur aufgrund der Liebe zu uns Menschen auf die Welt kam und nicht, weil er gerade nichts anderes zu tun hatte.

 

 

 

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