Beichtgelegenheit jeweils Sonntags von 8.30 Uhr bis 9.05 Uhr in der Sakristei der Jagdmattkapelle.

Über die Heiligen Tage spezielles Programm (siehe Pfarrblatt).

 

 

Das Sakrament der Versöhnung - die Beichte

Papst Franziskus beichtet
Papst Franziskus beichtet

Geben wir es zu: Kaum jemand findet Beichten wunderbar und freut sich, wieder einmal den Beichtstuhl von Innen "anzusehen". Um so wunderbarer ist das Resultat einer guten Beichte: Die Befreiung von allen Sünden oder um es mit dem Gleichnis vom barmherzigen Vater, bzw. vom verlorenen Sohn zu erklären: Man bekommt wieder neue, saubere Kleider, Schuhe an die Füsse, einen Ring an den Finger und natürlich die Umarmung des himmlischen Vaters. Das heisst man ist wieder ein freies Kind Gottes.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer beichten will, macht sechs Schritte:

 

  1. Bedenken (Gewissen erforschen … und zwar das eigene!)
  2. Bereuen (aus Liebe zu Gott tun einem die Sünden leid)
  3. Bekennen (dem Beichtvater die Sünden sagen)
  4. Befreit werden (der Beichtvater spricht an Gottes statt die Lossprechung)
  5. Busse tun (Schaden wiedergutmachen)
  6. Sich bessern (Wenigstens den Vorsatz fassen, am besten ganz konkret)

 

Seit Papst Franziskus im Amt ist, steigt an vielen Orten der Welt die Zahl der Beichtenden. Hier sind einige Aussagen, wie er die Menschen zu diesem Sakrament ermuntert.

     
Top Ten-Gründe, warum Katholiken beichten sollen:

1. Die Beichte hilft Menschen, sich für das zu schämen, was sie falsch gemacht haben, und umarmt sie mit Gottes Liebe, sodass sie wissen, dass ihnen vergeben ist und sie gestärkt hinaus gehen können in den Wettkampf (des Lebens), um die Sünde in Zukunft zu meiden.

2. "Doch wenn eine Person – ob Laie, Priester oder Schwester – zur Beichte geht und umkehrt, verzeiht der Herr. Und wenn der Herr verzeiht, vergisst er. Das ist wichtig.“ (zu Reportern am 28. Juli 2013)

3. Der Beichtstuhl ist keine Reinigung, so eine Art Geschäft, das einfach die Flecken der Sünde auswäscht.

4. „… wenn sich die Tür ein wenig zu schließen beginnt wegen unserer Schwäche und Sünden, macht die Beichte sie wieder auf.“

5. “Ich kann nicht zwei-, drei- oder viermal getauft werden, aber ich kann zur Beichte gehen, und wenn ich zur Beichte gehe, erneuere ich diese Gnade der Taufe.“ (Generalaudienz 13. November)

6. Es ist keine Folterkammer, wo dir die Leviten gelesen werden.

7. Die Beichte ist eine Begegnung mit Jesus, dessen „Barmherzigkeit uns motiviert, es besser zu machen“.

8. Sie ist keine Sitzung beim Psychiater, die die Frage der Sünde vernachlässigt, oder ein geistiges E-Mail an Gott, das die Begegnung von Angesicht zu Angesicht mit dem Herrn durch den Priester vermeidet.

9. Das ehrliche und demütige Anerkennen der eigenen Schwäche, einen „Splitter von Satan in meinem Fleisch“ zu haben, zeigt, dass „die Kraft der Erlösung von Gott kommt, nicht von einem selbst“. (Morgenpredigt 14. Juni 2013).

10. Die Beichte „wird Gott preisen, weil ich – der Sünder – gerettet worden bin von ihm, „der immer wartet und immer vergibt, mit Zärtlichkeit“.

Um die Sache zu erleichtern sind hier drei Beichtspiegel für den Download bereit.

Für die Beichte steht der Pfarrer grundsätzlich immer zur Verfügung. Offizielle Beichtzeiten sind jeweils vor den Hauptgottesdiensten.

 

 

Beichtspiegel für Gärtnerinnen, Älpler und Landwirte
Beichtspiegel für Gärtner.pdf
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Das Gleichnis vom verlorenen Sohn

Beichtspiegel für Bergänger
Beichtspiegel für Berggänger.pdf
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Beichtspiegel anhand der sieben Gaben des Hl. Geistes
Beichtspiegel 7 Gaben des Hl. Geistes.pd
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