Ausstattung
 
1606      

Zeugnisse der Weihe von Kirche und Altären durch Bischof Johannes Jakobus, am 2. Oktober 1606

1. Weihe der Kirche und des Alters zu Ehren des heiligen Ambrosius, Christophorus, Sebastian, Einschluss von Reliquien der heiligen Maria Magdalena, Kunibert, Gregor, Gewährung von Ablässen am Weihetag selbst und an den jährlich wiederkehrenden Kirchweihtagen.

2. Weihe des Altars zu Ehren der heiligen Antonius, Erasmus, Laurentius; Einschluss von Reliquien der heiligen Märtyrer und Agatha, Gewährung von Ablässen am Weihetag selbst und an den jährlich wiederkehrenden Kirchweihtagen.

 

1731 Reliquienauthentikum der heiligen Petrus und Paulus, Andreas, Matthias, Thadäus, Markus.
1732 Reliquienauthentikum für ein Stück schwarzen Stoffes, welcher mit dem Kleid der Muttergottes von Loreto berührt wurde.
1741 Reliquienauthentikum  für eine Reliquie des heiligen Franciscis de Paula
1749   Reliquienauthentikum für eine Reliquie dre Jungfrau von Oropa. 
1757 Reliquienauthentikum für ein Kreuzpartikelreliquie. 
1807  Weihbischof Ernst Maria Ferdinand von Konstanz bezeugt, dass er im August 1807 den Altar zu Ehren der heiligen Anna geweiht habe. Er habe auch Reliquien eingeschlossen der heiligen Märtyrer Irenäus, Martial, Theophil; Gewährung von Ablässen am Tag der Weihe und an allen jährlich wiederkehrenden Weihetagen. 
1810 Reliquienauthentikum für Reliquien der heiligen Cäcilia und Petrus Märtyrer, ausgestellt vom päpstl. Nuntius Fabritio Scaber Testaferrata und zugestellt an Pfarrer Georg Aschwanden 1810.
1824 Reliquienauthentikum für eine Kreuzpartikelreliquie.
1856 Ablassprivileg für einen vollkommenen Ablass von Papst Pius IX. am Feste der Unbefleckten Empfängnis für die Diozöse Chur, 1856.
1857-1852                                   Altatprivileg von Papst Pius IX. 1857 und 1872. Das. bi. Ordinariat Chur erlaubt 1872 dass anstatt des Hochaltars der Muttergottesaltar (Linker Seitenaltar) als "altare privilegattum ad septenium" bezeichnet werden darf. Auch darf man in der neuen Kirche Steinöl anstatt Nussöl zur Beleuchtung verwenden. 
1873 Zeugnis für die Errichtung des Kreuzweges in der neuen Kirche von Erstfeld durch P. Meinrad Hug, Guardian im Kapuzinerkloster Altdorf 1873.
1903

Schnürer Gustav: Die Kümmernis- und Volto santo-Bilder in der Schweiz, in: Freiburger Geschichtsblätter 10, 1903, S. 110- 184, Taf.

Kümmerniskreuze gibt es in Bürglen und Erstfeld.  Das Kümmerniskreuz von Erstfeld war ursprünglich in der Pfarrkirche, heute hängt es in der Jagdmattkapelle. Es wurde 1696/97 angeschafft.  Es wurde auch als Prozessionskreuz am Pfingstmontag verwendet.

1902- 1903             Verkauf von Ausstattungsstücken aus der alten Kirche Erstfeld.
1903 - 1904          Statuen der Apostelfürsten St. Peter und Paulus an der Südfront der Pfarrkirche, von Adrä Crepaz, Tirol.
1910 Approbation von Ablassurkunden aus Erstfeld in Rom 1910.
1917- 1921 Renovation des Chorraums und neuer Herz Jesui- Altar.
1935 Reliquienauthentikum für die Reliquie von Bruder Klaus.
1958 Errichtung und Einsegnung des Kreuzweges in der neuen Pfarrkirche durch P. Karl Peter, 1958.

Herger Thomas: Die Altarreliquien unserer Pfarrkirche in Pfarrpblatt Erstfeld 1958, Nr. 4.

1963

Herger Thomas: Kunsthistorische Denkmäler und Wertsachen der Pfarreigemeinde Erstfeld, in Pfarrblatt Erstfeld 1963, Nr. 44- 52; und 1964 Nr. 1- 11.

1972

Notizen über das heilige Grab in der Pfarrkirche Erstfeld, ausgezogen aus der Pfarrchronik 1901- 1921. (S.58) von Robert Furrer, 1972.

Das Erstfelder Heilige Grab wurde 1825 erstellt, 1907 renoviert, 1956 zum letzten Mal verwendet und 1959 grossteils zerstört. Die Notizen wurden erstellt zur Beantwortung eines Fragebogens der Schweiz. Biscchofskonferenz, 1972.

 

   
   

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