Pfarreirat 2016

 1.   Pfarrer Viktor Hürlimann, Präsident 

 2.   Marcel Isenschmid, Vizepräsident

 3.   Stefan Müller-Arnold, Kassier

 4.   Ursi Zgraggen- Wüthrich, Mitglied

 5.   Heidi Jauch- Ditttli, Mitglied

 6.   Monika Feubli-Zgraggen

 7.   Helen Zurfluh- Arnold, Mitglied

 8.   Theres Walker- Indergand, Mitglied

 9.   Edith Infanger-Indergand, Mitglied 

10.  Michael Stadler-Estermann, Mitglied

11.  Alexandra Paganini-Arnold, Mitglied

Der Pfarreirat

Quelle: Robert Amrein- Bauhofer, Erstfeld 1991

Während der Weltgebetsoktav im Januar 1959, kaum drei Monate nach seiner Wahl zum Oberhirten der katholischen Kirche, war Papst Johannes XXIII. der Gedanke gekommen, ein Konzil einzuberufen. Das Hauptziel des Konzils sollte die innerkirchliche Erneuerung, das Fernziel die Einheit der Christen sein. Nicht zuletzt war es der wachsende Priestermanget welcher eine vermehrte Einbeziehung der Laien in der Kirche vorsah. Am 11. Oktober1962 wurde das Konzil feierlich eröffnet. Am 8. März 1969 erliess Bischof Johannes Vonderach ein Rundschreiben, worin er schrieb: «Das Zweite vatikanische Konzil hat aus folgenden Überlegungen heraus die Bildung von Seelsorgeräten angeregt: Der Priester ist heute selten mehr in der Lage, allein die seelsorgliche Situation in allen Belangen hinreichend kennen zu lernen und die notwendigen pastoralen Vorkehrungen zu treffen. Der Laie ist vermehrt aufgerufen, auf Grund seiner besonderen Sendung durch Taufe und Firmung am Aufbau des Reiches Gottes und an seiner Ausbreitung gemäss dem Rufe der Zeit mitzuwirken.»

Von der Regionalkonferenz Urschweiz des diözesanen Seelsorgerates wurden schon am 21. September1968 Richtlinien beschlossen, um den Seelsorge- und Pfarreiräten Hilfe anzubieten. Auch in Erstfeld wurde auf Initiative des Orts-pfarrers Bruno Frei die Schaffung eines Pfarreirates an die Hand genommen. Landrat Hans Gamma stellte sich als Präsident zur Verfügung, und es wurde versucht, Leute aus allen Schichten der Bevölkerung für eine aufbauende Zusammenarbeit im Pfarreirat zu gewinnen. Die anlässlich der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 1976 gewählten Pfarreiratsmitglieder beweisen, dass der damit ins Leben gerufene Pfarreirat ein gutes Spiegelbild des Pfarreivolkes von Erstfeld abgibt.

Die KAB Uri führte dann im Frühling 1977, unter Leitung von Zentralpräses Ferdinand Schirmer vom Sozialinstitut der KAB in Zürich, an vier Abenden einen gutbesuchten Kurs durch für Leute, welche schon in einem Pfarreirat tätig waren oder dafür vorgesehen sind, und solche Personen, die gewillt sind, soziale Anliegen in der Pfarrei zu vertreten. In den 16 Jahren seines Bestehens hat der Pfarreirat versucht, dem Kirchenrat und den Seelsorgern beratend zur Seite zu stehen. Anlässlich von drei Wochenenden wurden die Pfarreiräte 1988 in Iligau, im Erholungsheim St. Karl, 1989 im Bildungszentrum Mattli in Morschach und 1990im Priesterseminar St. Beat in Luzern von Dr. Oswald Krienbühl, Leiter der Pastoralstelle der Pfarrei räte des Bistums Chur, für ihre Pfarreiratsarbeit geschult. Auch bei den Vorarbeiten für das neue Pfarreizentrum war der Pfarreirat massgeblich beteiligt. Er ist überzeugt, dass die neue Begegnungsstätte einem Bedürfnis entspricht und sich zum Wohl der ganzen Dorfgemeinschaft auswirken wird.

Der Pfarreirat hat heute einen festen Platz im Leben der Römisch-katholischen Kirchgemeinde. Er ist bereit, auch in Zukunft einen Beitrag zu einem bejahenden kirchlichen Leben zu leisten. Möge ihn dabei der Segen Gottes begleiten!

Bisherige Präsidenten des Pfarreirates Erstfeld waren:

Hans Gamma (1976-1980),

Hans Baumann (1980-1988)

Stanko Martinovic (1988-1991)

(in Bearbeitung)

 

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