300 Jahre Antonius- und Magnus Bruderschaft in Erstfeld 1611- 1911
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300 Jahre Antonius- und Magnus Bruderschaft in Erstfeld

1611- 1911

 

Im 14., 15., 16. und 17. Jahrhundert zog ein grauenhaftes Schreckensgespenst durch ganz Europa. Die Pest - „pestillenz der schwartze todt“. Der schweizerische Chronist Peter Tschudi berichtet, dass die Pest, den Verkehrsstraßen folgend nach Europa kam: „Am Morgen noch gesund, erfasste die Leute ein niederschmetterndes Fieber. Man flüchtete sich in die Berge. In den Städten mauerte man die Eingangstüren der Häuser zu, durch Boten lieferte man den Abgeschlossenen Nahrung. Die Toten ließ man durch die Fenster hinunter. Friedhöfe in den Städten wurden entgegen der bisherigen Gewohnheiten außerhalb der Stadt angelegt, die Pestfriedhöfe. Das Läuten der Sterbeglocken wurde untersagt.“ 1594 schreibt der Luzerner Stadtschreiber Rennward Cysat in einem Pestbuch mehrfache Verordnungen gegen die verheerende Seuche. Doch die Ruhe war von kurzer Dauer, denn gegen Ende 1610 ertönte die Totenklage von neuem. Stark betroffen wurde auch der Kanton Schwyz, wo man die Zahl der Toten auf 4000 schätzte. Einige Kirchgemeinden starben ganz aus. ( Alb. Dettling, Schwyzer Zeitung 1911)

 

Zuflucht zum hl. St. Antonius

 

In Erstfeld ist das grässliche Walten der Pest im Totenbuch festgehalten: „Im Jahre 1610 riss die Pest ein, schlug die Pfarrer in die Flucht und raffte die Leute mit samt ihrem Namen dahin“. Vom 16. Juni 1610 bis 1. Oktober 1613 enthalten daher die Tauf- Toten- und Ehebücher keine Eintragungen mehr und noch im Jahre 1629 starben von der 400 Personen umfassenden Kirchgemeinde nicht weniger als 100 Personen. In ihrer Not wandten sich die Erstfelder Kirchgenossen 1610 „beiderlei Geschlechts“ an den hl. Antonius. 1680 wurde dem bisherigen Schutzheiligen noch der hl. Magnus, der „St. Mang“ zur Seite gestellt. Am 17. Januar 1611 wurde die Bruderschaft beschlossen, das Verzeichnis der verstorbenen Mitglieder reicht bis 1614 zurück, die ältesten Statuten sind in einer Fassung von 1680 überliefert. Speziell erwähnt werden dabei auch die Interessen des Bauernstandes und die Sorge um ihr Vieh.

 

 

Aus den Satzungen der Bruderschaft

 

„Wie und welcher Gestalt die Bruderschaft angefangen seye, so beschehen im Jahre des Herrn 1611 auf St. Antoni des hl. Abts und Einsiedlers Tag“. Die Satzung besagt, dass die Mitglieder der Bruderschaft in christlicher Liebe und Einigkeit ein ewig gestiftetes Jahrzeit halten wollen mit so viel Priestern als man haben kann. Und wenn eines der Mitglieder „zu seinen Gnaden berufen“ werde, sei es Manns-oder Weibsperson, jung oder alt, fomm oder „Heimbsch“ oder überhaupt im Kirchgang Erstfeld wohne, so hole man sie nach ihrem Absterben bei ihren Haus oder Wohnung ab - mit dem „Chritz“ und Priester samt den Stangen und „brünnende Liechter“ um sie prozessionsweise nach christlichem Brauch zu der Kirche und zur Grabstätte zu begleiten. Diejenigen aber die im Wyler wohnen (gesässen) wird man ennet der „Altenbachbruggen“ auf dem Grund abholen, die von Ripshausen bei Niderhofen bei Caspar Dettligs Haus. Und nach christlicher Lieb Gott für sie bitten, dass ihnen und uns allen gebe werde das ewige „ Läben“ Amen.

 

Der Beitrag für die Bruderschaft kostete für einen Mann „30 Batzen“ für eine Frau „ein Kronen“. Um die Bruderschaft zu mehren und ordentliche Rechnung zu halten wählt man einen Vogt, auf dass man miteinander ein Morgenbrot halte. Damit der Wirt aber nicht ver-geblich rüste, zahlten „Nichterscheinende Mannspersonen“ 10 Schilling und dies ohne Widerrede. Die Priester hielt man „gastfry“ und den Herren „allhie“ von einem Abge-storbenen Schillig 5 und dem Sigristen Schillig 2.

 

Die Bruderschaft hatte eine bestimmte Zugkraft, denn man bestattete die verstorbenen Mitglieder in Erstfeld mit einer gewissen Auszeichnung und Feierlichkeit und wandte ihnen reichliche Gedächtnismessen zu. Bauern. Handwerker und Wirte, die Landamänner mit den Spitzen der Zivil- und Militärbehörden, ehrsame Hausfrauen, Junggesellen, Landvögte, Tam-bouren, alte Jungfern, Schulmeister und Klosterfrauen mit samt der Aebtissin von Seedorf und einem „Kammermeidtlin“ marschierten ungeniert neben und untereinander. Ehrlose, Meineidige, oder sonst Leute mit „schandlichen Laster“ konnten der Bruderschaft nicht beitreten. Uri erhob 1599 den Magnustag zum Landesfeiertag. Eine Landratserkanntnis vom 28. Dez. 1825 liess ihn wenigstens noch als Halbfeiertag bestehen.

 

 

Solange es die Bruderschaft vermag

 

Wer nach seinem Absterben weiterhin in der Bruderschaft eingeschrieben bleiben wollte, sollte nach Beschluss von 1658 Gulden 4, Schilling 10, bezahlen. Diesen Auflag minderte man am 26. Jan. 1661 auf Gulden 3. Priester Schulmeister, Sigersten und Brudervogt sollen für Vigill und Seelvesper geben an „Gäld 15 Schillig“ beschloss am 24. „Hornung“ 1683 die Bruderschaft. Fürhin sollen alle 4 Fronfasten zwei hl. Messen gelesen werden „solange es die Bruderschaft vermag“. Wann eine Leiche der Bruderschaft zu bestatten ist, sei den zwei Laternenträgern jedem ein Schillig, der Vogt, so er das Kreuz trägt, 3 Schillig zu zahlen. 1761 zogen auch die Laternenträger mit 3 Schillig nach. Zwei Jahre später durfte kein Kranker mehr aufgenommen werden es sei denn, er zahle den Auflag von 3 Gulden (Dies gab Jahre später noch Anlass zu Diskussionen). 1773 genügten auch die 4hl. Messen eines Weltpriesters nicht mehr, um der Bruderschaft beizutreten. Wenn ein Vogt bei einer Leiche das Kreuz trage solle er gleichviel erhalten wie die Dortschenträger, (1775). Fünf Jahre später wählte man aus drei Bewerbern die neue „Vogty“. Brudervogt Gedeon Püntener stellte 1786 die Frage, ob man nach dem „Stubenbiechli“ wählen müsse. Die Gesellschaft ernannte daraufhin nach seinem Vorschlag einen „Hindersäss“ als neuen Vorsteher. Im gleichen Jahr wurde geordnet, dass dem Vogt Schillig 3, den Knaben Schillig 2 mit Leichenbegleitung mit Kreuz und Dortschen zu tragen, gegeben werde. Nach dem 17. Jan 1824 erhielt der Pfarr-helfer 25 Schillig vom Brudervogt bezahlt, auch für die ausser dem Kirchgang sterbenden Menschen.

 

Der Haushalt der Bruderschaft

 

Über das finanzielle Schalten und Walten der Bruderschaftsvögte ist wenig bekannt. Viele davon waren aber nicht in der Lage, Rechnungsüberschüsse ihrem Nachfolge in bar auszuhändigen. Diese wenig schmeichelhafte Szene spielte sich im 17. Jahrhundert recht oft vor versammelter Gemeinschaft ab. Die Vögte mussten dann eine Gült auf ihr Heimwesen aufrichten oder die Schuld über mehrere Jahre verzinsen, bis sie diese schliesslich abzahlen konnten. Auf diese Weise machte die Bruderschaft schlechte Geschäfte. Jakob Tresch war 1680 die Summe von 80 Gulden schuldig geblieben, dies hat man laut Rechnungsbuch “müssen verlieren“. Die erste vollständige Rechnung fertigte Andres Mutter: „den 7. Tag Hornung des Jahrs 1627 hat der ehrende Herr Andres Mutter (...) alles „ Innämmen und Usgäben“ Rechnung abgelegt. Er ist der lobl. Bruderschaft schuldig geblieben 23 Gulden, 21 Schillig und 2 Angster. Anwesend waren der „geistliche Herr“ Johannes Antoni Dadam zu unserer Lieben Frau in der Jagdmatt, Hireonimus Landvogt Z’berg, auch andere ehrende Personen: Herr Jakob Näl, Fendrich Johannes Trösch, Heinrich Jauch als „nüw“ angehender Bruderschaftsvogt. Die nächste Rechnung datiert vom 28. Jan. 1629. Daraus geht hervor, dass die Ablage nun alle zwei Jahre erfolgte. Die Rechnung vom 2. Febr. 1631 schliesst mit einem Saldo von 28 Gulden, 35 Sch. und den Worten: „Und ist by dieser Rechnung gsin und bygwohnet Herr Caspar Romanus Bader, Pfarrherr und Sextari zu Bürglen, H. Niclaus Dong, Pfarrher allhie, Herr Landvogt Z’berg, H. Jakob Nell, Caspar Mathys, allter Brudervogt und Caspar Lyrer als niwer Bruderschaftsvogt, die diser Rechnung woll zufriden gsin und ihme fründtlichen drumb danckhent“.

 

Die Einnahmen und Ausgaben beliefen sich damals in den zwei Jahren zusammen zwischen 50 und 70 Gulden, 1651 erscheint erstmals Brot in der Rechnung und eine Entschädigung für die ausdauernden und gewissenhaften Mitglieder der Rechnungsprüfer „Dazuo gerechnet die Presentzen am Jahrzeit, auch das Brot Gl. 3 und Gl . 2, Sch. 24 welche verzehrt wor-den an der Rechnung“. Der Durst nahm offenbar zu, denn 1677 belief sich die Wirte-rechnung bereits auf 20 Gl. 20 Sch.

 

1653 und 1655 gehörte Schulmeister Johann Schackel auch zu den Revisoren. Am 25. Jan. 1665 legte er selber als Vogt Rechnung ab. Doch der Jugenderzieher hatte samt „Orgelschlagen“ nicht so viel übrig, dass er die 8 Gulden und 2 Angster bar bezahlen konnte. Es heisst bedeutungsvoll: „die soll Peter zur Fluo, Zwyler, für ihn zallen“. Ungefähr um 1700 legte die Bruderschaft ein neues Gültenverzeichnis an, aber „1738 den 20ten Jenner hat man ein nüwes Urbenbuoch gemacht und darin alle Gilten und Handschriften ingeschriben, und ist jetz dieses Bouch unbrauchbar mehr“. 1863 betrug das Bruderschaftsvermögen 4385 Gulden und am 7. Januar 1909 Fr. 8278.--.

 

Mit Beschluss vom 3. April 1893 wurde die Entschädigung von 44 Rp. für die Morgengabe der neu eintretenden Mitglieder aufgehoben, 1908 legte man den Berechtigten nahe, frei-willig auf das kleine Guthaben zugunsten der neuen Orgel zu verzichten. 1910 wurde dies nicht mehr ausbezahlt und dafür der Betrag von Fr. 130.-- dem Fond für eine dritte Pfründe überwiesen. Das Vermögen der Bruderschaft lenkte nun die Aufmerksamkeit anderer Kreise auf sich. Die Kapelle schuldete ihr am 11. Jan. 1859 für die Rechnung des Malers Nell Fr. 92.-- der Pfarrkirche Fr. 15.-- für die Orgelkosten Fr. 67.-- an die Schutzengelkapelle Fr. 646.-- oder 1863 der Kirche für Ankauf eines Kapitals Fr. 540.--, an das Gehalt des Kirchenschreibers fünf Franken. Dieser Posten verschwand fortan nicht mehr. Im Januar 1872 wurden für den Kirchenbau Fr. 196.-- hinausgenommen, im März 1873 Fr. 280.--. Am 7. Dezember nochmals Fr. 152.63, und am 13. Dezember wiederum Fr. 115.--. An die Reparatur des Pfarrhelfer-hauses, der Surenenkapelle und den neuen Friedhof steuerte die Bruderschaft am 31. Juli 1883 Fr. 1‘000.-- und schaffte gleichzeitig ein Totenbahrtuch an für Fr. 100.--. 1887 übermachte sie eine Gabe an die kant. Erziehungsanstalt, bestellte 1888 eine neue Totenbahre, zwei neue Tumbatbücher und reparierte die Tortschen und das Kreuz mit einem Kostenaufwand von Fr. 85.70. 1896 beklagte die Bruderschaft einen Verlust eines Kapitals von Fr. 298.--. Die gelegentlich kleinen Rechnungsüberschüsse waren also kein totes Ver-mögen und der gegenwärtige Kapitalstock ist mit vielen Verbindlichkeiten gegenüber den zahlreichen Mitgliedern belastet.

 

Aufnahmebedingungen und Vorteile der Bruderschaft

 

Wer sich in die Bruderschaft aufnehmen lassen will zahlt Fr. 4.--. Mitglieder die sich erst nach dem Ableben zur Eintragung angemeldet werden, haben die Kosten für einen Gedächtnisgottesdienst zu zahlen. Die Leichen der Mitglieder werden auf Kosten der Bruderschaft an bestimmten Orten mit einem Kreuz und zwei Tortschen von drei Ministranten, der Geist-lichkeit und dem Organisten abgeholt und unter Choralgesang zum Friedhof begleitet. Die vor 1893 eingeschriebenen Mitglieder können an Stelle des früher üblichen Morgenbrotes in den geraden Jahren entweder in einer Wirtschaft etwas Beliebiges im Werte von 44 Rp. verzehren oder kaufen. Während des letzten ganzen Jahrhunderts genossen die Bruder-schaftsmitglieder überdies noch folgende, auch jetzt noch unverändert fortbestehende, geistlichen Vergünstigungen.

 

Verzeichnis der Bruderschaftsvögte

 

1613

Jakob Trösch

1801

Alt- Kirchenvogt Joh. Joseph Walker, alt Vottiger

1615

Heinrich Wüscher

1803

Jakob Leonhard Traxel, Kirchenvogt

1617

Martin Schick

1805

Joseph Zurflou, Evä-Sepp

1619

Jakob Nell

1807

Johann Lusser, an der Strass

1621

Sebastian Wellinger

1809

Alt-Kirchenvogt Kaspar Anton Bumann, Spätach

1623

?

1811

Ambros Wipfli, Kuche

1625

Andreas Mutter

1813

Johann Heinrich Lyrer, Kilchgass

1627

Heinrich Jauch

1815

Franz Josef Lyrer, Belloni

1629

Kaspar Mathys

1817

Franz Furrer, Leitschach

1631

Kaspar Lyrer

1819

Alt-Kirchenvogt Johann Furger

1633

Erasmus Wipfli

1821

Johann Gnos †

1634

Fendrich Andreas Lyrer

1822

Ambros Wipfli, Sager

1636

?

1823

Franz Josef Michael Maria Wipfli

1638

Christian Giegi

1825

Alt-Kirchenvogt Josef Anton Püntener, Kuche

1639

?

1827

Johann Furrer, Wyler, Alt-Kapellvogt

1641

Johann Benets Vater

1829

Alt- Kirchenvogt Johann Bumann, Hostetten

1643

Hans Gisler

1831

Alt- Waisenvogt Albin Furrer, Taubach

1645

Johan zur Flou, genannt Gardi

1833

Meister Sebastian Epp, Kirchgass

1647

Balthasar Gisler

1835

Alt- Dorfvogt Maria Furrer, Butzen

1649

Meister Bartholome Zink

1837

Alt-Kirchenvogt Franz Epp, Bürtschen

1651

Mathias Wipfli

1839

Meister Sebastian Walker, im Hofacher

1653

Fendrich Jost Epp

1841

Sebastian Anton Püntener, Ripshausen

1655

Johann Schilliger

1843

Meister Josef Z’graggen, Wyler

1657

Ambros Mutter

1845

Peter Leonz Zurfluh, Hofstatt

1659

Fendrich Johann Peter Herger, des Rats

1847

Schullehrer Josef Wipfli, bei der Kirche

1661

Sebastian Schick

1849

Joseph Furger, jung, Seewadi

1663

Johann Schackel, Schulmeister

1851

Alt-Kirchvogt Joseph Maria Müller

1655

Sebstian Zgraggen, genannt Wüscher

1852

Jüngling Ambros Müller

1667

Peter zur Flou, genannt Gardi, Wyler

1853

Johann Joseph Furger, Kirchgass

1669

Hauptmann Sebastian Muheim, Landam.

1855

Ambros Bissig, Kuchi

1671

Johannes zur Flou, genannt Gardi

1857

Josef Maria Kämpf, Leitschach

1673

Landvogt Georg Trösch, des Rats

1859

Joseph Furrer, Emmeten

1675

Martin Wipfli

1861

Anton Püntener, Kuchi

1677

Kaspar zur Flou, genannt Gardi

1863

Johann Arnold, Bürtschen

1679

Hauptmann Jost Püntener, des Rats

1865

Joseph Maria Ziegler, Halten

1681

Martin Mutter, des Rats

1867

Johann Zurflou in der Landfrig, Wyler

1683

Johann zur Flou, Wyler

1869

Franz Maria Zurflou, Wyler

1685

Hans zur Flou

1871

Johann Zurfluh,Taubach

1687

Johann Melchior Schillig

1873

Michael Huber, aus den Flühnen

1689

Joseph Püntener

1875

Albin Furrer, Emmeten

1691

Johann Leonhard Mutter

1877

Ambros Dittli, Grund und Birtschen

1693

Jakob Wipfli

1879

Johann Furger, Kirchgasse

1695

Andreas Schilliger

1881

Johann Joseph Z’graggen, Birtschen

1697

Meister Johann Zimmermann

1883

Joseph Maria Furrer, Sackberg

1699

Meister Jakob Zwyssig

1885

Albin Gehrig, Streueriss

1701

Gedeon Lyrer

1887

Albin Furrer, Butzen und Emmeten

1703

Andreas Mutter

1889

Ambros Furger, Sakristan

1705

Johann Martin Trösch

1891

Joder Bissig, Schuster, Kirchgasse

1707

Jakob Mutter, Ripshausen

1893

Karl Gnos, Bäcker, Bellone

1709

Jost Joseph Püntener

1895

Johann Joseph Z’graggen, Birtschen

1711

Gotthard Epp

1897

Franz Walker, Birtschen

1713

Johannes Jauch

1899

Joseph Furrer, Muthermättelein

1715-

1719 ?

1901

Ambros Furrer, im Wyler

1719

Gotthard Roman Epp

1903

Jost Baumann, in der Rüti

1721

Johann Kaspar Lyrer, Leitschach

1905

Josef Maria Zurfluh, Bremser

1723

Johann Martin Wipfli, Bellenzer

1907

Josef Maria Furrer, Leitschach

1725

?

1909

Josef Huber, Vater †

1727

Christian Albrecht

1910

Johann Huber, Sohn

1729

Ambros Jauch, des Rats, Kluswirt

1911

Johann Baumann, Linden

1731

Anton Leonz Tresch, des Rats

 

 

1733

Johann Melchior Dittli

 

 

1735

Johann Joseph Zwissig

 

 

1737

Ambros Schillig

 

 

1739

Meister Johann Melchior Zimmermann

 

 

1741

Johann Joseph Zurflou, genannt Schilliger

 

 

1743

Johann Jost Zurflou, Wyler

 

 

1745

Meister Johann Balz Riedi

 

 

1747

Meister J. Anton Zimmermann, aus Wallis

 

 

1748

Johann Joseph Wipfli

 

 

1749

Johann Josef Wirsch, Emmeten

 

 

1751

Joseph Tresch, Kapellvogt

 

 

1753

Joseph Anton Püntener, Kirchenvogt

 

 

1755

Johann Martin Zurflou

 

 

1757

Karl Joseph Albrecht

 

 

1759

Meister Balz Dominik Marti, v. Schwyz

 

 

1761

Peter Max Dubacher

 

 

1763

Sigrist Joseph Andreas Lyrer

 

 

1765

Karl Joseph Zurfluo, Wyler

 

 

1767

Adam Franz Xaver Zurflou, Ripshausen

 

 

1769

Meister Martin Mutter, Spätach

 

 

1771

Meister Franz Joseph Herger

 

 

1773

Meister Johann Joseph Zurflou

 

Aus: Die Bruderschaft des hl. Antonius und des

1775

Alt- Kirchenvogt Johann Joseph Wipfli

 

hl.Magnus in Erstfeld

1777

Alt-Kirchenvogt Johann Melchior Brem

 

Quelle: Gedenkblätter zur Feier ihres 300-

1779

Alt- Kirchenvogt Franz Joseph Wipfli

 

jährigen Bestandes 1911

1781

Gregor Michael Jauch, Alt-Kapellvogt

 

Im Auftrag der Bruderschaft erstellt vom Staatarchivar Eduard Wymann. Altdorf, Buchdr. Huber 1911 (Staatsarchiv Uri)

1783

Johann Joseph Anton Püntener, Sternenwirt

 

- Mitteilungen des Spitalpfarrers Josef Müller

- Rainer Brigger, Der Schwarze Tod 2006

1785

Alt Kirchenvogt Heinrich Gedeon Püntener, des Rats

 

 

1787

Nikolaus Riedi, Kapellvogt

 

 

1789

Johann Sebastian Riedi

 

 

1791

Andreas Traxel, Ripshausen

 

 

1793

Alt-Dorfvogt Ambros Furger, Linden

 

 

1795

Jakob Rochus Zgraggen, Angistein

 

 

1797

Josef Furrer, Dorschreiber

 

 

1799

Johann Lusser, Spittler

 

Sepp Huber, Juni 2011