"Zähndwee- Chappäli"
"Zähndwee- Chappäli"
Der alte, linksufrige Gotthardweg
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Wegkapelle Hofstetten

Am alten Weg über den Surenenpass. Diese historisch lebhafte bezeugte Verbindung mit dem Hochtal von Engelberg führt über die Bockiberge und vereinigt sich auf der Alp Waldnacht mit dem Weg von Attinghausen, um dann über Surenenegg und Blackenalp ins Klosterdorf zu führen, das mit Uri seit Menschengedenken um die Alpnutzungsrechte stritt. 

Die Kapelle ist bereits 1648 erwähnt. 

 

Auf einem durch Murgänge gebildeten Schuttfächer nördlich von Erstfeld steht die kleine Kapelle, die der schmerzreichen Muttergottes geweiht ist. Sie wurde um 1800 gebaut und zog bald viele Gläubige an. In der Kapelle wurde auch die heilige Apollonia verehrt, die als Nothelferin gegen Zahnweh gilt. Der Volksmund nannte die Kapelle deshalb bald auch liebevoll: «Zändwee-Chäppeli». 2003 wurde die Kapelle, nachdem sie bei einem Unwetter Schaden erlitten hatte, restauriert  (Kirchen- und Kapellenführer).

 

Urner Namenbuch Bd. III p. 331 

Hofstetten Erstfeld / Hof im Talgrund an der Reuss.

1469: «Jenni zemmeten im albenschit soll libr. von der Rossöy, die da Rüdis ze hoffstetten was». Ub. Pfk. Sc., 1469, BI. 17. PA. Sc. (HNU. 19, p. 80).

1648: «weg ... durch die weid zuo niderhoffen vnd durch die hoffstetten». «darob die stras in die hoffstetten gat. Vk. Er. GA. Er.

1773: «ab meinem haus Vnd e(sic!) matten, hoffstetten genanth, stost ... an mein Weüth, ... an die ganthold Walt». Pfk. Er., ab 1728, p.124. PA.

1880: «Hofstetten». TA. BI. 403.

1965: «Hofstetten». LK. BI. 1192.

Reusswehresteuern Ripshausen 1493; Quelle: Denier, Urkunden aus Uri
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Bild: Foto Aschwanden, um die Jahrhundertwende
Bild: Foto Aschwanden, um die Jahrhundertwende